SHERPA

Sherpa - Eine Initiative zur Selbsthilfe des Fördervereins für Knochenmarktransplantation in Hamburg e.V.

Wir begleiten Sie auf dem Weg durch die Stammzell-/ Knochenmarktransplantation.

Das machen wir bereits seit dem Jahr 1999.

 

Wer sind wir?

Wir sind ehemalige Patientinnen und Patienten, die eine Knochenmarktransplantation (KMT) erhalten haben. Zu unserer Gruppe gehören auch Angehörige von Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Stammzelltransplantation am Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf (UKE).

 

 

Was bedeutet „Sherpa“?
Sherpas werden die einheimischen Bergführer im Himalaya-Gebirge genannt. Als Ortskundige helfen sie Bergsteigern, ihr Ziel zu erreichen. So möchten auch wir unseren Einsatz für zukünftige und ehemalige Patienten verstanden wissen.

Was bieten wir?

Erfahrungen

zum Thema Stammzell-/ Knochenmarktransplantation, die wir als ehemalige Patienten und gut informierte Laien gesammelt haben und an Betroffene weitergeben können. Wir wollen den Patienten helfen, ihren eigenen Weg zu finden, die Erkrankung und Behandlung zu bewältigen.

 

Unterstützung
bei auftauchenden Fragen und Sorgen. Wir können Patientinnen

und Patienten vermitteln, die über ihre persönlichen Erfahrungen während ihrer Therapie berichten möchten.

 

Begleitung
Auf Wunsch bieten wir auch persönliche Besuche während der Zeit der Akutbehandlung an.

Wie erreichen Sie uns?
Frau Ute Hennings

Musiktherapeutin,

Psychoonkologin
(040) 7410 - 54246, hennings@uke.de


Sherpa "goes on air"

Am 10. November 2015 hat das Deutschlandradio Kultur eine kurze Reportage über uns gesendet. Eine Journalistin hat ein Mitglied von uns interviewt und bei einem Patientenbesuch begleitet.

Lesen Sie doch mal kurz, wenn Sie möchten ... zur Reportage >

Hier finden Sie unseren Flyer zum Angucken oder Herunterladen.


Die Sherpas stellen sich vor (alphabetisch)

Hallo,

 

mein Name ist Mehmet Dalkilinc (35), verheiratet und Vater von einer Tochter (9) und einem Sohn (4).

Meine Frau erkrankte 2016 während ihrer Schwangerschaft an AML. Alles ging bei uns relativ schnell. Die Chemotherapie musste sofort beginnen und dies sogar mit Baby im Bauch.

In dieser schweren Zeit haben die Besuche der Sherpas uns immer aufgebaut. Wir konnten nun mit eigenen Augen Personen kennen lernen die den gleichen Weg durchgemacht haben und nun kerngesund zurück im Leben sind.

Dieser Einsatz hat meine Frau und mich so stark begeistert, dass wir entschieden haben auch zu helfen und etwas zurück zu geben.

Daher engagieren wir uns in vielen Bereichen und ich insbesondere auch bei den Sherpas.

Mir ist es ein Anliegen, für die Angehörigen dazu sein und um ihnen auf dem Weg eine Unterstützung zu sein.

Meiner Frau und meinem Sohn geht es blendend. Beide sind gesund. Auch Sie schaffen das!


Hallo,

 

ich bin Markus Oberbauer aus Hamburg. Vermeintlich kerngesund und 28 Jahre jung bekam ich 1998 die Diagnose CML. Nachdem über die DKMS ein Fremdspender gefunden wurde, begann im Jahr darauf mein „zweites Leben“. Schon damals war mir klar, wenn ich das alles überstehe, werde ich mich ehrenamtlich engagieren. Die Sherpas bieten hierzu eine wunderbare Möglichkeit, meine Erfahrungen an Mitpatienten und Angehörige weiterzugeben und Vorbild sein zu dürfen, auch über 20 Jahre nach der Transplantation weiter im Leben zu stehen.


Hallo,

 

ich bin Cheryl Parsons (Frau von K.-U. Parsons-Galka). Ich habe mir vom ersten Tag an gewünscht, den Ärzten und Pflegekräften, die das Leben von meinem Mann gerettet haben, ein großes Dankeschön zurückzugeben und bin dadurch eine stolze Sherpa gworden. Seit November 2013 arbeite ich täglich mit Patienten und deren Angehörigen im UKE. Auch durch die vergangene Erkrankung meines Mannes habe ich persönlich erfahren, wie schwierig es manchmal sein kann. Patienten und Angehörige stehen für mich an erster Stelle. Aus diesem Grund engagiere ich mich sehr gerne als Sherpa.

 

"Der Glaube an sich selbst ist der erste Schritt zu einem gesunden Leben."


Hallo,

 

ich bin Kai-Uwe Parsons-Galka und wurde am 17. September 2013 aufgrund eines Multiplen Myelom (MM) mit den Stammzellen eines Fremdspenders allogen transplantiert. Auf dem 2. Hamburger Patientenkongress “Leben nach Stammzelltransplantation” im März 2014 habe ich das erste Mal Kontakt mit dem Förderverein gehabt und war von seiner Arbeit und Unterstützung für die KMT-Patienten beeindruckt und begeistert.

Noch im Sommer des gleichen Jahres begann meine aktive Mitarbeit im Förderverein und kurze Zeit später auch bei den Sherpas, so daß ich mich meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten immer mehr mit großer Freude verpflichtete.

Die Aufgaben als Sherpas sind für mich etwas ganz besonderes und wirklich erfüllendes, denn hier bieten sich beispielsweise durch Besuche bei stationären SZT-Patienten sowie Teilnahme an Patienteninformationsnachmittagen eine direkte Unterstützung und Begleitung von Betroffenen, die oft sehr dankbar für unser Engagement sind und es wertschätzend äußern.

Es ist ein ganz wertvolles Geschenk für mich, diese wichtige Aufgabe tun zu dürfen.

 

“Die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.”


Moin,

 

ich bin Karsten Wemheuer, Ende 2016 erkrankte ich an einem Non-Hodgkin Lymphom (NHL) und im Sommer 2017 hatte ich dazu ein Rezidiv. Am 28.11.2017 erhielt ich dann im Rahmen einer allogenen Stammzelltransplantation Stammzellen eines fremden Spenders.

Die Diagnose hat mich zutiefst erschreckt und die Aussicht auf die

Stammzelltransplantation erzeugte große Angst. Durch den Kontakt zu den Sherpas gelang es mir mit einer positiven Einstellung in die Transplantation zu gehen und die Ängste hinter mir zu lassen. Wegen dieser positiven Erfahrung habe ich mich entschlossen, meine Erfahrungen zu teilen.


Moin,

 

mein Name ist Katrin Wemheuer. Mein Mann erkrankte 2016 an einem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) und bekam Ende 2017 seine Stammzelltransplantation. Als klar war, dass es ein Rezidiv ist, und dass eine SZT bevorsteht, haben die Sherpas viel von der Angst und Unsicherheit nehmen

können.

Mir hat auch die Angehörigengruppe weiter geholfen. Ich bin immer noch regelmäßiger Teilnehmer

dieser Angehörigengruppe und kann nun meinerseits meine Erfahrungen weitergeben. So eine Gruppe ist nun nicht Jedermanns Sache. Oder die Angehörigen sind nicht vor Ort oder können aus anderen Gründen nicht teilnehmen. Häufig treten auch Ängste oder Fragen auf, wenn das nächste monatlichen Treffen noch in weiter Ferne ist. Deshalb habe ich mich auch gern den Sherpas angeschlossen. So ist eine Unterstützung quasi jederzeit möglich. Telefonisch, per Mail oder auch im persönlichem Gespräch.

 

„Wenn die Angst anklopft, schick die Hoffnung an die Tür.“